Teneriffa ist bekannt für eine vielfältige Vegetation. Zahlreiche Pflanzenarten sind nur auf den Kanarischen Inseln heimisch.

Die kanarische Kiefer (Pinus canariensis) bildet große Wälder. Schon ab 500-600 m Höhe beginnt der Kiefernwald. Zuerst wachsen nur vereinzelte Exemplare, dann erobert sie die gesamte Höhenstufe. Die lichten Kiefernwälder haben fast keinen Unterwuchs. Dafür setzt der gelb blühende kugelförmige Wald-Hornklee einen auffälligen Farbakzent. Er ist ein Teneriffa-Endemit, der entlang der Waldwege gerne seine Teppichpolster ausbildet.

Im trockenen Süden der Insel sind sukkulente Wolfsmilchgewächse (Euphorbia canariensis) beheimatet. Die Euphorbia regis, auch kurz Tabaiba genannt, ist hier überall gegenwärtig. Dieser bis zu etwa 2 m hohe Strauch bildet aus dem kurzen sukkulenten Stamm sich nach oben öffnende Äste. Seine schmalen, zu Rosetten geordneten Blätter verliert er bei längerer Trockenheit im Spätfrühjahr. Dann sehen die Hänge des Südens über Monate grau und abgestorben aus. Nur die ersten winterlichen Regenfälle können Sie zum Leben erwecken. Ab Dezember wirken sie dann mit ihren äußerst dichtstehenden grünen Blättern wie ein Savannenwald in Miniatur.

Eine weitere charakteristische Pflanzenart ist der kanarische Drachenbaum (Dracaena draco) – ein altes und eindrucksvolles Exemplar ist bei Icod de los Vinos zu finden. Neben den einheimischen Pflanzen prägen auch viele Pflanzen aus der ganzen Welt die Insel.

Aus Amerika stammen verwilderte Kakteen, Opuntien, sowie die riesigen Sträucher des Weihnachtssterns. Die aparten Blütenstände der südafrikanischen Strelitzie sind ein beliebtes Souvenir für Touristen. Fast alle Pflanzenarten stehen heute unter strengem Artenschutz, die Ausfuhr von Pflanzen, Pflanzenteilen oder Samen ist daher verboten. Der Botanische Garten in Puerto de la Cruz (Jardín Botánico) ist ein besonders schönes und gelungenes Beispiel an eingeführten Bäumen aus der ganzen Welt.

Die Tierwelt weist kaum Säugetiere auf – am Teide ist die endemische Langohr-Fledermaus zu Hause, es gibt außerdem ausgewilderte Kaninchen. Raubtiere oder giftige Schlangen hat es nie gegeben. Reich ist dagegen die Vogelwelt – es gibt auch einige für Teneriffa und für die Kanaren typische Arten, wie etwa den blauen Kanarenfink oder die Wildform unseres Kanarienvogels, den Kanarengirlitz. Zu erwähnen sind ferner die Westkanareneidechsen, die in großer Zahl auf Teneriffa vorkommen und sich gerne füttern lassen.

Zu den auf den kanarischen Inseln endemischen Schmetterlingsarten zählen der Kanaren-Weißling (Pieris cheiranthi), der kanarische Admiral (Vanessa vulcania) und das Kanaren-Waldbrettspiel (Pararge xiphioides).

Eine Besonderheit sind die Pilotwale und Delfine, die in großer Zahl in der bis zu 2000 Meter tiefen Meerenge zwischen Teneriffa und Gomera anzutreffen sind. An kaum einem anderen küstennahen Ort der Welt sind so viele Meeressäuger beheimatet.

Kontaktdaten

Email
info@teneriffa-kreaktiv.com
Telefon:
+34 922 715 988
Mobil:
+34 607 570 357

Unser Newsletter

Begleiten Sie uns bei unseren Abenteuern und nutzen Sie unseren Newsletter, um immer auf dem Laufenden über unsere Wanderungen und Teneriffa zu sein.